Austauschprogramm OIC.xp

Das internationalen Austauschprogramm OIC.xpfördert als kollaboratives und kreatives Format aktiv die Vernetzung der Ökosysteme zwischen der Stadt Bielefeld und ihren Innovationspartnerstädten hin zu einer internationalen, nachhaltigen und innovativen Gemeinschaft.

Das internationale Austauschprogramm OIC.XP geht mit der ersten Kohorte an den Start

Das Programm wird inhaltlich fokussiert und in Bezug auf die OIC Leuchtturmthemen organisiert. So wird je nach inhaltlichem Schwerpunkt in Bielefeld eine Gruppe von Personen gebildet, die mit Gruppen aus den Innovationsökosystemen der Innovationspartnerstädte über konkrete Formate und Fragestellungen zusammengebracht wird. Im Fokus stehen dabei vor allem Organisationen und Personen, die bereit sind, ihr Wissen und ihre Erfahrungen im Rahmen der verschiedenen Veranstaltungsformate des Programms im internationalen Kontext auszutauschen und damit zu erweitern. Das Ziel jeder Kohorte wird es sein, gemeinschaftlich tatsächliche Lösungen zu erarbeiten und deren Umsetzung in den jeweiligen Städten zu erproben (sog. Minimum Viable Products, MVPs). Das Programm soll demnach neben Wissenstransfer und Community Building aktiv Projektinitiativen innerhalb von Bielefeld und OWL anstoßen, die potenzial haben international Wellen zu schlagen. 

Die erste OIC.XP Kohorte startet digital zum Thema FRUGAL INNOVATION und SHARECONOMY 

Am 01. und 02. September 2021 fand der Startschuss der ersten OIC.XP Kohorte zu den Themen Frugal Innovation und Shareconomy statt. Der Trend der Shareconomy beinhaltet viele unterschiedliche Ausprägungen und Fachwörter, wie zum Beispiel „Subscription und Software as a Service Geschäftsmodelle“. Ziel des Programms war es, dass die Teilnehmer:innen diese innovativen Geschäftsmodelle kennenlernen und die Notwendigkeit der Implikation für die Produktentwicklung erkennen. Denn eines ist sicher: Die Shareconomy ist ein großer Treiber für frugale Innovationen. Möchten Unternehmen in Zukunft ihre Produkte verleihen, anstatt zu verkaufen, müssen diese auch ihre Produktentwicklung überdenken. Faktoren wie wertvollere Materialien, einfachere Bedienung müssen dabei eine besondere Stellung einnehmen.  

Leider konnte das Format, das eigentlich vor Ort in Bielefeld stattfinden und so alle Teilnehmer:innen physisch zusammenbringen sollte, coronabedingt nur als rein digitales Format ausgerichtet werden. Das Programm beinhaltete digitale Workshops und einen digitalen Paneltalk, die beide in englischer Sprache stattfanden. Einige geplanten Agendapunkte mussten an das digitale Format angepasst werden. So fand die geplante Innovation Journey durch OWL beispielsweise in virtuellen Breakout Sessions mit Hilfe von Google Maps und Street View statt, damit sich die Teilnehmer:innen einen Eindruck vom hiesigen Innovationsökosystem verschaffen konnten. Die gegenseitigen Besuche zwischen der finnischen und deutschen Teilnehmer:innen soll möglichst bald nachgeholt werden.  

Am Programm nahm eine interdisziplinäre Gruppe von insgesamt 15 Innovator:innen aus Deutschland und Finnland teil. Das Teilnehmerfeld erstreckte sich von Start-Ups, KMU, Großunternehmen und Konzernen, bis hin zu international anerkannten Wissenschaftler:innen aus Hochschulen, Forschungsprojekten und Forschungsinstitutionen-  ganz im Sinne der Open Innovation!   


 

"Die Städte sind smart, wir sind offen. Lassen Sie uns zusammenarbeiten.
Das OIC.XP-Programm ermöglicht es internationalen und nationalen Teilnehmern, Lösungen für ihre Städte zu antizipieren und zu finden. Dies geschieht durch eine gezielte Zusammenarbeit zwischen unseren regionalen Netzwerken von Start-ups, kleinen und mittelständischen Unternehmen, staatlichen Akteuren, Forschungseinrichtungen und der Zivilgesellschaft."

Marie-Andrée Barthelemy, Projektmanagerin, Open Innovation City


Kontakt

Fragen rund ums OIC.xp beantwortet Projektleiterin Marie-Andrée Barthelemy.

Weitere Ansprechpartner aus dem Team von Open Innovation City finden Sie hier.

Nach oben