VORDENKER-Podcast Folge #30

VORDENKER-Podcast Folge #30

Dietmar Bethke leitet das Open Innovation Lab in Gelsenkirchen, das direkt am Stadion verortet ist. Warum der Arena Park trotzdem ein geeignetes Gelände für ein Reallabor ist und welche Lehren aus den bisherigen Projekten gezogen wurden, erklärt Bethke im Interview mit Helen Bielawa.

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Internationaler Austausch auf der Tampere Smart City Week

Internationaler Austausch auf der Tampere Smart City Week

Open Innovation City goes Finnland: Mit einer Bielefelder Reisegruppe ist das OIC-Team vor einigen Tagen nach Finnland gereist. Das Ziel? Die Tampere Smart City Week – kurz TSCW. Das Ergebnis? Viele Gespräche, tolle Einblicke ins finnische Innovatorenökosystem, neue Kooperationen!

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Besuch unter Freunden - Indonesische Delegation zu Gast im Bielefelder Ökosystem

Besuch unter Freunden - Indonesische Delegation zu Gast im Bielefelder Ökosystem

Eine indonesische Delegation der Universitas Islam Indonesia (UII) hat auf Einladung des Prorektors für Forschung und Entwicklung der Fachhochschule des Mittelstands (FHM), Prof. Dr. Dr. h.c. Volker Wittberg, am 23. Mai 2022 Einblicke in das Bielefelder Innovationökosystem erhalten. Die Gruppe, bestehend aus 13 Studierenden und fünf Profesor:innen hat neben der FHM, der Startup-Schmiede Founders Foundation und den Co-Workig-Space Pioneers Club auch das Projekt Open Innovation City besucht.

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Herausforderung Mobilitätswandel: Wie verändern sich unsere Städte?  Open Innovation City veröffentlicht „Trendbuch Innovation – Mobilität“

Herausforderung Mobilitätswandel: Wie verändern sich unsere Städte? Open Innovation City veröffentlicht „Trendbuch Innovation – Mobilität“

Urbane Räume in allen Teilen der Welt sehen sich im Bereich der Mobilität großen Herausforderungen gegenüber: Verkehrsdichte, Flächenverbrauch, Luftverschmutzung, Lärm, Innenstadtentwicklung uvm. Immer mehr Städte entwickeln daher aktuell vielversprechende Ansätze, die u.a. auf eine Reduktion des motorisierten Individualverkehrs und eine Umwidmung der Flächen zugunsten der Bevölkerung zielen. Mit dem „Trendbuch Innovation – Mobilität“ zeigt Open Innovation City auf, wie Städte sich verändern und wie der Mobilitätswandel gelingen kann.

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Herausforderung Mobilitätswandel: Wie verändern sich unsere Städte? Open Innovation City veröffentlicht „Trendbuch Innovation – Mobilität“

Urbane Räume in allen Teilen der Welt sehen sich im Bereich der Mobilität großen Herausforderungen gegenüber: Verkehrsdichte, Flächenverbrauch, Luftverschmutzung, Lärm, Innenstadtentwicklung uvm. Immer mehr Städte entwickeln daher aktuell vielversprechende Ansätze, die u.a. auf eine Reduktion des motorisierten Individualverkehrs und eine Umwidmung der Flächen zugunsten der Bevölkerung zielen. Mit dem „Trendbuch Innovation – Mobilität“ zeigt Open Innovation City auf, wie Städte sich verändern und wie der Mobilitätswandel gelingen kann.

Ein kurzer Blick auf eine Stadt genügt, um zu sehen, was für eine prägende Rolle Mobilität für ihre Konstruktion sowie ihre Veränderung im Laufe der Zeit einnimmt: Straßen, Schienen und Haltestellen bilden urbane Lebensadern. Fortbewegungsmittel wie Autos, Busse, Straßenbahnen, Fahrräder prägen das Stadtbild.

So wie die Dynamisierung von Produktion, Handel und menschlichen Interaktionen die Mobilität und damit einhergehend die Städte in den vergangenen Jahrhunderten transformiert haben, so stehen aktuell erneut große Veränderungen an: Aufgrund von Umweltverschmutzung, Lärm, Überfüllung, zunehmender Ressourcenknappheit und weiteren Problemen brauchen urbane Räume einen Wandel im Bereich Mobilität. Speziell der Klimawandel, zu dem der Mobilitätssektor maßgeblich beiträgt, zwingt bei diesem Thema zu schnellem Handeln.

Um zu sehen, welchen Herausforderungen Städte derzeit gegenüber stehen, hat das Forschungsprojekt Open Innovation City das „Trendbuch Innovation – Mobilität“ entwickelt. In diesem werden fünf zentrale Bereiche identifiziert, in denen signifikante Veränderungen zu erkennen sind:

  • Nachhaltige Mobilität;
  • Autonome Mobilität;  
  • Smarte Mobilität;
  • Innenstadtmobilität;
  • Stadt-Land-Mobilität.  

„Jeder dieser Bereiche wird im Trendbuch beschrieben. Zudem werden eine Reihe von wegweisenden Beispielen aus deutschen und europäischen Städten aufgeführt: Schon mal von der Münchner Ottobahn gehört? Von der ITS Factory in Tampere? Dem Ghent Circulation Pan? Linien-E-Carsharing in Borgholzhausen?“, beschreibt Dr. Mirko Petersen, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt, die neue Publikation.

All diese Beispiele aus ganz unterschiedlichen Orten zeigen auf, wie Mobilitätsveränderungen urbane Räume bereits zu prägen begonnen haben bzw. zukünftig prägen könnten: Mehr Elektroladesäulen statt Tankstellen für fossile Brennstoffe, mehr Räume für Begrünung und Freizeitaktivitäten statt für Autoverkehr sowie mehr Sensoren für die Kommunikation zwischen Fahrzeugen und Infrastruktur.

„Für die Anpassung an das neue Mobilitätszeitalter benötigen Städte Lösungen, die ihren speziellen Gegebenheiten Rechnung tragen. Daher wird es sehr stark auf die lokale Gestaltung der Mobilitätswende durch Politik und Verwaltung ankommen. Beispiele aus anderen Städten können eine gewisse Orientierung bieten. Am Ende braucht es jedoch die Erarbeitung spezifischer Lösungen – im Dialog mit der Stadtgesellschaft“, erklärt Petersen abschließend.

Das „Trendbuch Innovation – Mobilität“ kann hier kostenlos heruntergeladen werden. Alternativ gibt es auch die Printversion im Innovation Office. Wissenswertes rund um das Thema Future Mobility gibt es hier.

 

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