Agenda

  • Montag, 15.06.20: Panel Talk zum BIE CITY Hackathon (siehe unten)
  • Freitag, 19.06.20: Begrüßung und Eröffnung im Master Raum. Anschließend Impulsvortrag, Vorstellung der Challenges und Teams sowie Start)
  • Samstag, 20.06.20: Intro-Pitch, Austausch, Meilensteine (Ideenfindungsphase, Zusammenfassung und Gewichtung)
  • Sonntag, 21.06.20: Desing und Prototype entwickeln sowie Abschluss (Vorbereitung Pitch, Voting, Ausblick)

Übersicht Akteure

  • Digitalisierungsbüro der Stadt Bielefeld
  • Open Innovation City Bielefeld

Kernergebnisse der Veranstaltung

Zum BIE CITY Hackathon, organisiert vom Projekt Open Innovation City – das vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert wird – und dem Digitalisierungsbüro der Stadt Bielefeld, waren alle Bürger der Stadt Bielefeld eingeladen, um als Mitgestaltende das städtische Leben neu zu denken. Bereits im Vorfeld waren alle Bürger dazu aufgerufen, Ideen einzubringen, wie das Leben in der Stadt während und das Corona gestaltet werden kann. Sechs Herausforderungen aus den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie, Kultur, Sport, Mobilität sowie Öffentlicher Raum wurden im Vorfeld veröffentlicht und konnten von den Teilnehmenden bearbeitet werden. Rund 30 Teilnehmer folgten dem Aufruf, Mitgestalter zu werden und erarbeiteten ein Wochenende lang kreative Lösungsansätze.  

Zum Abschluss des BIE CITY Hackathons stellten alle Gruppen im Rahmen eines Pitch ihre Ideen vor. Eine Jury, besetzt durch Rabea Schulze (Sparkasse Bielefeld), Henrich Hardieck (WEGE), Matthias Woerger (Volksbank Bielefeld-Gütersloh), Henning Duderstadt (Open Innovation City), Matthias Eichler (Digitalisierungsbüro Stadt Bielefeld) sowie Florian Gellert (Code für Bielefeld) als technischer Experte,  beurteilte die Lösungsansätze und entschied, welche zwei Gewinnerteams ein Preisgeld in Höhe von je 1.500 Euro, zur Verfügung gestellt von der Sparkasse Bielefeld sowie der Volksbank Bielefeld-Gütersloh, erhielten.

Folgende Teams nahmen am BIE CITY Hackathon teil:  

BIE Spotty (öffentlicher Raum): BIE Spotty wirkt dem Problem der öffentlichen Ballungszentren entgegen. Durch smarte Technologie und die Hilfe anonymisierter Daten werden sogenannte "Heatmaps" erstellt, die den Bürgern Transparenz für die Frequenz der öffentlichen Räume bietet.  

Gastident (Gastronomie): Gastident ist eine Software und digitalisiert die Gastdatenerfassung. Das Durcheinander der Zettelwirtschaft soll somit digital verwaltet werden und eine Verbesserung Gastronomen und Gäste darstellen. Konkrete Mehrwerte sind die Vermeidung von Infektionsquellen wie Kugelschreibern, die Vermeidung von Wartezeiten und das Schützen persönlicher Daten der weiteren Gäste.  

TooleV (Sport): TooleV ist eine Plattform für Sportvereine, die die zentralisierte Kommunikation und Organisation von Sportvereinen ermöglicht. Die App organisiert effizient Termine, ermöglicht schnelle Zu- oder Absagen und holt digital Einwilligungen und ähnliches ein. So vereinfacht sie Mannschaften und Trainingsgruppen die Koordination. Kommunikative Hürden und Missverständnisse, die den Alltag von vielen Ehrenamtlichen prägen, werden dadurch behoben. 

ANA Shopping (Einzelhandel): ANA Shopping ist eine App, die die Wartezeit vermindert und das Kundenerlebnis im Handel verbessert. Über die App können Shops gesucht werden oder QR-Codes eingescannt werden - dadurch erhält der Kunde einen Fastpass und bekommt somit Einblick in die Frequenz der Geschäfte oder kann seine Produkte reservieren. Gleichzeitig kann der Händler über die App einer Überfüllung entgegenwirken.  

Das Ende dieses kreativen Wochenendes bedeutet nicht gleichzeitig das Ende der Weiterentwicklung der Ideen. Im Gegenteil, der Hackathon stellt einen Zwischenschritt dar, auf den die weitere Ausarbeitung der entwickelten Lösungsansätze folgt. Das Projekt Open Innovation City hat es zum Ziel, zukunftsrelevante Fragestellungen in interdisziplinären Teams zu diskutieren. Und genau dies soll auch mit den Lösungen des BIE CITY Hacks passieren. Die Ideen der Teams werden gemeinsam mit den Stakeholdern der Stadt weitergedacht und schließlich bis zur Umsetzung begleitet. 

Weitere Informationen gibt es auch unter www.bie-city.de.



Fotos: Leslie Marie Johannmeier